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Länderspezifische Auswirkungen durch unter einer Trump-Administration erwartete politische Veränderungen.

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US-Handelsabkommen und asiatische Reaktionen auf Protektionismus

Die USA haben umfassende Freihandelsabkommen (FTAs) mit 20 Ländern, jedoch nicht mit China oder Vietnam. Ein bemerkenswertes jüngstes FTA mit Japan, das seit 2020 in Kraft ist, konzentriert sich auf kritische Mineralien für EV-Batterien. Quelle: USTR Handelsabkommen (https://ustr.gov/trade-agreements/free-trade-agreements)

Reaktionen asiatischer Länder auf US-Protektionismus

Mit dem US-Präsidenten Donald Trump, der protektionistische Handelspolitiken betont, einschließlich Zölle von bis zu 20 % auf Importe und 60 % auf chinesische Waren, wenden sich viele asiatische Länder regionalen und bilateralen Handelsabkommen zu, um wirtschaftliche Zusammenarbeit ohne US-Beteiligung zu fördern.

Auf dem jüngsten Asia-Pacific Economic Cooperation (APEC)-Forum in Peru betonten die Führer eine tiefere regionale Integration angesichts steigender geopolitischer Spannungen und sich auflösender Lieferketten.

Jüngste Entwicklungen:

  • China: Unterzeichnete ein stärkeres Handelsabkommen mit Peru.
  • Indonesien: Finalisierte ein Handelsabkommen mit Kanada.
  • Singapur: Premierminister Lawrence Wong betonte die Wiederbelebung der Freihandelszone des asiatisch-pazifischen Raums (FTAAP) und sagte: "APEC ist jetzt relevanter als je zuvor."

Wichtige Handelsabkommen ohne USA:

  1. RCEP (Regionales umfassendes Wirtschaftspartnerschaftsabkommen):

    • Umfasst 15 asiatisch-pazifische Nationen (z. B. China, Japan, Südkorea, ASEAN).
    • Deckt etwa 30 % des globalen BIP ab.
    • Unterzeichnet im Jahr 2020 nach acht Jahren Verhandlungen während des US-chinesischen Handelskriegs.
  2. CPTPP (Umfassendes und progressives Abkommen für den transpazifischen Partnerschaftsvertrag):

    • Nachfolger des TPP nach dem US-Rückzug im Jahr 2017.
    • Umfasst 11 Mitglieder (z. B. Kanada, Australien, Vietnam).
    • Der Handel zwischen den Mitgliedern stieg um 5,5 % (2018-2021).
    • Das Vereinigte Königreich tritt im Dezember bei; China und Taiwan streben ebenfalls die Mitgliedschaft an.

Ökonomen schlagen vor, dass Japan das CPTPP weiter stärken und mit der EU zusammenarbeiten könnte, um den US-Protektionismus auszugleichen.

Herausforderungen und Chancen

Für China:

Während China bedeutende Handelspartner hat, steht es vor Herausforderungen bei der Förderung regionaler Handelskooperation. Die Überkapazität in der chinesischen Fertigungsindustrie führt zu hohen Exporten in Länder wie Indien und ASEAN, was ihre exportorientierten Branchen behindert. Ökonomen schlagen vor, dass China:

  • Den inländischen Konsum stärken sollte.
  • Die Einfuhren erhöhen sollte, um den intraregionalen Handel zu unterstützen.

Für US-abhängige Volkswirtschaften:

Länder wie Singapur, Vietnam, Taiwan und Hongkong mit hohen Handels-GDP-Verhältnissen sind anfällig für höhere US-Zölle. Forschungsergebnisse zeigen:

  • Der US-chinesische Handelskrieg im Jahr 2018 kostete China 35 Milliarden US-Dollar und den USA 15 Milliarden US-Dollar.
  • Die Ersetzung des US-Marktzugangs könnte Jahre dauern, wobei Thailand 24 Jahre und Südkorea bis 2038 brauchen würde, um Alternativen zu finden.

Auswirkungen auf den globalen Handel

Analysten argumentieren, dass die Aufrechterhaltung offener globaler Märkte unerlässlich ist, um die Risiken durch US-Politik zu mildern. Dritte Märkte, die in diesem Jahrhundert erheblich gewachsen sind, bleiben für die Handelsdiversifizierung von entscheidender Bedeutung.

Die geopolitischen Verschiebungen könnten Japan und andere Nationen zugutekommen, die neue Handelspartnerschaften suchen, insbesondere da sie versuchen, US-Zölle zu umgehen und alternative Märkte zu erkunden.

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